IG Backofen Emstal Tradition des Backens in original erhaltenen Lehmbacköfen des 19. Jahrhunderts

Unser Vereinsleben

In unserem Verein gehört neben den Treffen zu den Backtagen auch ein zünftiges Vereinsleben. Schauen Sie hier, was wir sonst so veranstalten, wenn wir nicht in der Backstube oder am Lehmbackofen stehen

Vereinsausflug zur Semperoper in Dresden

 

Unsere Fahrt 2006 brachte uns ins schöne Sachsenland. Hier konnten wir Dresden bei einer Stadtrundfahrt mit sächsischem Dialekt näher kennenlernen. Die Führung durch die  Semperoper war beeindruckend, das üppiges Mahl im Gewölberestaurant Pulverturm köstlich. Und weil wir unternehmenslustig sind, brachte der 2. Tag eine schöne Dampferfahrt elbaufwärts, das Schloss und der Schlosspark Pillnitz inklusive. Sehen Sie selbst:
 
 
 

Vereinsfahrt Brotmueseum Ebergoetzen 2009

Im September 2009 führte uns unsere Vereinfahrt in den Westharz, genauer ins Brotmuseum Ebergötzen.

Und weil es gleich nebenan lag, konnten wir auch noch die Mühle besichtigen, in der Wilhelm Busch schon als 9-jähriger, als er  beim dortigen Pastor zur Schule ging, zu Besuch war. Einige seiner Geschichten wurden wohl auch davon inspiriert.

Hier einige Impressionen der Fahrt:

Vereinsfahrt nach Thüringen

Diesmal ging es nach Thüringen. Ein Besuch des Fahrzeugmuseums und des Waffenmuseums in Suhl, eine imposante Thüringenrundfahrt, die fast das gesamte westliche Thüringen umfasste und durch die Reiseführung mit kleinen Anekdoten und Geschichten angereichert war, ein professioneller Bilder- und Videoabend über Thüringen, seine Geschichte und Besonderheiten waren die Höhepunkte, Bilder davon sehen Sie hier. Am zweiten Tag gab es Begegnungen mit der Vergangenheit: Kloster Veßra. Neben beeindruckend restaurierten Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten thüringer Geschichte gab es für uns auch historische Backöfen zu bestaunen. Und für alle Liebhaber des Hopfengetränkes: Hier wird noch selbst gebraut, und wie! Einige wollten gar nicht wieder weg.

Erntekrone 2013

Landfrauen binden eine Erntekrone

Unser Verein folgte wieder dem Aufruf des BLV und des BBV „ Wer bindet die schönste Erntekrone“

Das Dorf- und Erntefest findet dieses Jahr am 14. Und 15 September in Kremmen statt.
Unser Kreiserntefest wird vom 20. bis 22. September in Golzow (Landkreis Potdam-Mittelmark) gefeiert.

Deshalb sind wir im Juni auf die Felder gegangen und haben Weizen, Roggen, Hafer und Gerste geschnitten. Die Getreidesorten wurden zum trocknen aufgehängt. Zum schneiden sind wir an 8 Tagen je 3 Stunden unterwegs gewesen. Gerste und Weizen holten wir aus Busendorf, Roggen und Hafer aus Emstal.

Im August saßen wir 5 Landfrauen dann zusammen, banden kleine Sträußchen daraus. Anschließend wurden sie an das Gestell der Krone gebunden. Wir brauchten über 3 Wochen verteilt je 4 Tage in der Woche ca. 4 Stunden, um die Erntekrone fertig zu binden. Dann  war es endlich geschafft. Nach einigen Änderungen waren wir mit unserem Werk zufrieden.
Nun kann es zur Ausstellung gehen.

Kürbisausstellung in Kleistow

Kürbisausstellung in Kleistow

Am 6.Oktober 2013  arbeiteten einige unserer Landfrauen aus Emstal in der Milchkanne in Kleistow.  

Hier verkauften sie Milchshakes, Kaffee und Waffeln zugunsten des Kreisverbandes. 

Die Besucher, vor allem die Kinder, waren begeistert von der Milch, die allen gut schmeckte.

Interessent an diesem Tag waren auch die Kürbisse. Was alles daraus gebastelt und gebaut wurde war interessant und sah toll aus.

Kreiserntefest Golzow 2013

Logo Golzow 

 

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Landfrauengruppe  des OT Emstal mit einer Erntekrone  am Hof-und Erntefest in Kremmen und Golzow. Im Juni wurde an einigen Tagen Getreide  Hafer, Gerste, Roggen und Weizen geschnitten und zum Trocknen auf gehängt.

Im August ging es mit dem binden der Erntekrone los. Etwa 3 Wochen benötigten wir zum binden.

Dann war Erntekrone fertig gebunden. Wir

Alle Ortsgruppen die eine Erntekrone gebunden haben  wurden mit einem Präsent ausgezeichnet.

Alle Teilnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch bei Dr. Quendt 2013

Besuch bei Dr. Quendt in Dresden

 

Dr.Quendts 6 Unternehmensregeln

Unsere Vereinsausflüge haben immer in irgendeiner Form mit Brot zu tun. Striezelmarkt in DresdenSo auch in 2013, wo wir uns bei Dr. Quendt, dem Erfinder des "Russisch Brot" in Dresden umsahen.

Diesmal nicht schon zu nachtschlafener Zeit, sondern erst nach 8 Uhr ging es mit Buteo von Lehnin nach Emstal. Der späte Start führte wohl auch dazu, das diesmal dort alle pünktlich da waren. Weiter über die A9,A10 und weitere Autobahnzahlen, begleitet von Erklärungen zu Landschaft oder Sehenswertem durch Christin Behrendt gelangten wir nach ca. 2,5 Stunden Fahrt im Hotel "Wilder Mann" an den Toren Dresdens an. Da wir uns für einen Besuch des Striezelmarktes interessierten, der Zeitplan aber eng gestrickt war, musste das Essen in Rekordzeit serviert und verzehrt sein. So konnten wir die Stunde rausholen, die uns den Kurzbesuch von Dresdens berühmten Weihnachtsmarkt ermöglichte.

Aber auch hier hieß es eilen, denn die Besuchszeiten in der Fabrik von Dr. Quendt sind streng geregelt, und nicht rechtzeitig erscheint, kommt nicht in die "heiligen Hallen". Auch die Hygienevorschriften sind dort genau festgelegt, und so gehört neben einer Unterschrift auch eine Desinfektion und entsprechende Schutzkleidung zum Programm. Doch vor die Anstrengung hat die Werksführung erstmal Genuss gesetzt, in Form einer Kaffeetafel mit hauseigenen Produkten, einem Einführungsvideo und herrlich sächsischen Erklärungen des Dr.-Quendt-Öffentlichkeitsarbeitsverantwortlichen. 

 

Dann ging es in die Produktionshallen, wo uns die Herstellung der einzelnen Produktlinien gezeigt wurde. Hier konnte "frisch vom Band" das bekannteste Dr-Quendt-Produkt "Russisch Brot" direkt verkostet werden, ebenso wie die leckeren Dinkelchen. 

Und damit das Erlebnis länger andauernde Erinnerungen habe, gab es nach der Führung auch noch die Möglichkeit, sich die Taschen im Werksverkauf zu füllen. (Die meisten hatten gar nicht genug Taschen bei )

Die Rückfahrt fand dann im schon winterlich dunklen Spätnachmittag statt, so dass nur noch wenige der Sehenswürdigkeiten Dresdens aus dem Bus heraus zu erkennen waren.

Unsere Erntekrone in Berlin

Unsere Erntekrone steht zur Besichtigung 2014

im Ministerium für Land- u. Ernährungswirtschaft in Berlin

Begrüßt wurden wir vom  Generalsekretär DBV Herr Krüsken und Frau Quoos( BLV) und Frau Michael (Hauptgeschäftsführerin DLV).

Bei der Ansprache nahmen auch Tagungsmitglieder,  Herr Lohse  (Pressesprecher) und einige Mitarbeiter Teil.

Wir berichteten über die Herstellung der Erntekrone, welche Arbeiten erledigt wurden bis unser Werk fertig war.

 

 

 

 

 Anschließend  trafen wir mit Frau Faber, Herrn Lohse, und Mitarbeitern des DLV zu einem Informationsaustausch über Aktuelle Fragen zusammen. Für uns waren es schöne und interessante Stunden.

Unsere Erntekrone belegte den „ 4 Platz“ im Landeskronenwettbewerb in Fürstlich Drehna.

 

Brigitte Fräde, Oktober 2014

 

Heidelbeerfest 2014

Heidelbeerfest in Kleistow

Sonntag, den 20. Juli 2014

Ein schöner warmer Sommertag bei 35 ° C . Wir Landfrauen  sind in der Milchkanne und bieten den Besuchern kalte Milchmixgetränke an.

Die Gäste, die mit ihren Heidelbeerkörbchen vom Pflücken der blauen Früchte kommen sehen geschafft aus. Viele verlassen gleich den Hof und fahren nach Hause.

 

 

Die Hitze machte allen zu schaffen und wir hatten sehr wenig Besucher. Einige blieben an der Milchkanne stehen und freuten sich auf einen kühlen Fruchtshake. Hiermit konnten wir allen eine Freude bereiten.

Brigitte Fräde

Frühjahrsputz 2017

 Frühjahrsputz 2017

Immer eine Woche vor dem ersten Backen des Jahres treffen wir uns, um Museum und Backofenplatz auf Vordermann und alles für die anstehenden Backtage in Schuss zu bringen.
Diesmal hatten wir uns neben den üblichen Reinemach-Arbeiten auch die Restauration unserer beiden in Benutzung befindlichen Lehmbacköfen vorgenommen, denn die Witterung hatte den Lehmkappen schon ordentlich zugesetzt.
Glücklicherweise gibt es in der Gegend um Emstal noch einige Flecken, wo Lehm an die Erdoberfläche tritt, so dass wir unser Baumaterial hier beschaffen konnten. (Fragen Sie uns aber nicht wo, das bleibt genauso ein Geheimnis wie die genauen Backrezeptewink )
Der Lehm wird mit Wasser aufgequollen, gut durchmengt, bis eine fast klumpenfreie Masse entstanden ist. Hier mischen wir dann noch geheckseltes Stroh unter, um die Bindung und Haltbarkeit der Schicht zu verbessern.
Erstmalig haben wir diesmal eine vorgefertigte Strohmatte eingesetzt, um die Lehmkuppel des hinteren Ofens zu erneuern. Das erleichterte die Arbeit enorm, ist doch schon das Anmischen des Lehmes und das Auftragen eine schwere körperliche Arbeit. Das Ergebnis unserer Mühen kann sich jedenfalls sehen lassen, wir sind gespannt auf das Urteil unserer Backtags-Gäste.
 
 
 
 
Ein paar weitere Bilder unserer Aktion sehen sie hier:
 

Stollenbacken fürs Weihnachtsfest

unsere Frauen wünschten sich von unserem Bäckermeister Gerhard Beling zum Weihnachtsfest, mal gemiensam Stollen zu Backen.

Bei soviel geballtem Charme und Schönheit konnte der nicht anders als "Ja" zu sagen.
Wir haben uns also am Samstag den 19.11.2016 in der Backstube  im Backofenmuseum getroffen, alle Zutaten zusammengepackt und los ging's 
 
 
Wie die Bilder beweisen, hatten wir viel Spaß und Freude bei der Herstellung und backen im großen Backofen.
Die Stollen haben bei manchem leider nicht bis zum Weihnachtsfest ausgehalten, so lecker waren die.
 
Das könnte eine schöne Tradition werden.
 

Knackbinden - damit der Ofen heiss werden kann

Zu den Voraussetzungen für ein gelungenes Backen gehört ordentliches Heizmaterial, das "Knack".

Das sind getrocknete Bunde von Nadelreisig, vorzugsweise der Kiefer. Pro Backgang brauchen wir ca. 20-25 Bunde. Da kommt eine ganz schöne Menge zusammen, alle Vereinsmitglieder haben daher die Aufgabe, eine Anzahl von Bunden einzubringen.
Dieses Jahr haben wir uns mal wieder für ein gemeinsames Knackbinden verabredet und so waren wir am 7.1.  und am 11.2. im Wald.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und Spass hatten wir auch noch:
 

Wir backen mit Kindern zum Weihnachtsfest Kekse

Unser Backofenverein wurde von der Klassenlehrerin Frau Öchfle und einer Mutti, Frau Leonhardt angesprochen, mit den Schülern der 1. Klasse zum Weihnachtsfest  Kekse zu backen.
Gesagt, getan!
Am Mittwoch  zum Wandertag  gegen 8 Uhr wanderten die Kinder  von Lehnin nach Emstal.
In Begleitung ihrer Lehrerin Frau Öchfle, ihrer Erzieherin Frau Jager und  der Mutti Frau Maetzing
trafen alle gegen 9 Uhr im Backofenmuseum ein. Sie wurden freudig von uns begrüßt.  Unser Team bestehend aus Gerhard und Heidi Beling sowie Brigitte Fräde hatten alle Vorbereitungen getroffen. Der Teig für die Kekse, Ausstechformen und Glasuren waren bereitgestellt.
Nach dem Frühstück und Händewaschen ging es los. Teig ausrollen, Figuren ausstechen, aufs Blech legen und zum Backen im Holzbackofen stellen.
Die Schüler waren mit heller Begeisterung dabei und wollten gar nicht aufhören. Doch irgendwann war auch der Teig verarbeitet.
Alle sahen zu, wie die verschiedenen Kekse gebacken wurden, anschließend  wurden die Kekse bemalt und verziert.
Nach der Mittagspause  räumten alle auf. Die Schüler kosteten Ihre Kekse, packten sie ein, um ihr Werk zu Hause den Eltern zu zeigen.
Alle Schüler bedankten sich zum Abschluss mit strahlenden Gesichtern bei uns.
Auch wir waren glücklich, dass alles wunderschön geklappt hat.
Auch ein Dankeschön  an die Lehrkräfte für die tolle Organisation und Hilfe.
 
 

825 Jahre Rädel - Wir gratulieren

825  Jahre Rädel

 

Festumzug am 5. Juli 2015

 

Ein  wunderschöner heißer Sonntag. Das Thermometer zeigt 39°C an.

Das Dorf hat sich fein gemacht.  Höfe und Vorgärten sind geschmückt.

Viele Besucher und Vertreter aus den umliegenden Dörfern sind zum Festumzug erschienen. Im Umzug stellte Rädel ihre dörfliche Entwicklung nach dem Krieg bis in die heutige Zeit vor. Alle Einwohner gaben ihren Beitrag dazu.

Unser Backofenverein war mittendrin.  Nach etwa 1 km trafen wir auf der Festwiese ein.

Hier wurden alle herzlich begrüßt. Es gab zu Essen, Trinken, Blasmusik, allerlei für Kinder, Fotoausstellung und vieles mehr.

 

Brigitte Fräde

Binden einer Erntekrone

 

Ein Geschick das nicht jeder kann,
die Proportionen müssen stimmen,
es braucht viele Hände,um zu gelingen.

Im Juni geht's mit Messer und Schere
ins Kornfeld, Ehren schneiden.
Binden ist angesagt,
Eine ganze Woche zu tun.



Nun müssen die Bündel trocknen
Zeit genug, etwas auszuruhen.
Im August geht's dann zur Sache
Da sind die Bündel richtig knacke,
es wird gedreht und gewunden,
und siehe da, eine Krone ist gebunden.

Noch bunte Schleifen drauf gesetzt
und ab zum Landeserntefest.
Wer hat die schönste Krone, wer das beste Korn
Roggen, Weizen, Hafer, Gerste
Alle können sie bestaunen beim Feste
und danke sagen, für gute Jahre.

Weihnachtsbacken mit Kindern der Grundschule Lehnin 2017

 

Weihnachtsbacken, „ Plätzchen“ im Backofenmuseum

mit Schülern der Klasse 1a 

Grund- und Gesamtschule Willibald Alexis Kloster Lehnin

 

 

Die Schüler der Klasse 1 a  wanderten an diesem Tag von Lehnin nach Emstal. Die Vorfreude war groß. Heute backen wir gemeinsam Plätzchen im Backofenmuseum.

Die Klassenlehrerin Frau Stramka kam gegen 9 Uhr mit 21 Schülern und einigen Muttis an.

Nach der Begrüßung ging es mit großem Elan und Freude ans Werk. Die Begeisterung war den Kindern anzusehen. Viele Fragen und Erklärungen wurden beantwortet.

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Unser Bäcker Gerhard Beling hatte den Plätzchenteig schon vorbereitet. Die Schüler mussten den Teig ausrollen, Sterne und verschiedene Figuren ausstechen. Dann kamen sie in den Backofen und anschließend verziert. Jeder von den Schülern hatte etwas mitgebracht, um die gebackenen Plätzchen zu dekorieren.

 

Nach der Mittagspause wanderten die Schüler nach Lehnin zurück.

Für alle Beteiligten war es ein gelungener schöner Vormittag.

 

Brigitte Fräde

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