INTERESSEN-GEMEINSCHAFT BACKOFEN EMSTAL

Tradition des Brotbackens in originalen Lehmbacköfen des 19. Jahrhunderts

Die Geschichte der Interessengemeinschaft und der Backöfen

Brot gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Und da es vor ca. 150 Jahren noch keine Bäcker gab, war die Selbstversorgung das A und O der Emstaler. Deshalb wurde in Emstal bis in die 20er des letzten Jahrhunderts dort Brot gebacken. Die Emstaler backten ihre Brote in 14-tägigem Abstand.

In den insgesamt 20 Backöfen wurde soviel Brot gebacken, dass genügend Brotlaibe für die Bewohner Emstals vorhanden waren. Dieses Brotbacken war vor allem im I. Weltkrieg wichtig, denn es war sozusagen der rettende Anker in diesen schweren Zeiten. In beiden Kriegen wurden die Backöfen mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Nach dem II.Weltkrieg jedoch gerieten die Backöfen mehr oder weniger in Vergessenheit und so kümmerte sich niemand um den Wiederaufbau der Öfen. Erst 1983 wurde das Interesse für die Backöfen wieder erweckt. Die damalige Bürgermeisterin, Lilo Behrendt, stellte die Frage, was denn mit den Backöfen passieren solle da sie ein Schandfleck in der Ortsmitte Emstals darstellten. Die zündende Idee kam vom damaligen LPG-Vorsitzenden und dem heutigen Ortsbürgermeister Herbert Schenk: "Wir restaurieren den noch gut erhaltenen Backofen, Gründen eine Interessengemeinschaft und backen Brot, wie zu Großmutters-Zeiten."

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